Was bedeutet Conversion-Optimierung?
Eine Conversion ist eine gewünschte Handlung eines Besuchers. Das kann beispielsweise eine Anfrage über ein Kontaktformular, ein Anruf, eine Terminbuchung oder – bei einem Online-Shop – ein Kauf sein.
Conversion-Optimierung bedeutet, die Webseite so zu verbessern, dass Besucher diese Handlung möglichst einfach und verständlich durchführen können.
Ein Beispiel: Ein Besucher interessiert sich für eine Dienstleistung. Wenn er erst lange nach einer Telefonnummer suchen oder sich durch mehrere Seiten klicken muss, kann er die Webseite wieder verlassen. Ein gut sichtbarer Kontaktweg macht den nächsten Schritt dagegen deutlich einfacher.
Klare Ziele für jede Seite
Nicht jede Unterseite einer Webseite hat dasselbe Ziel. Eine Leistungsseite soll beispielsweise über ein Angebot informieren und zu einer Anfrage führen, während eine Kontaktseite den direkten Kontakt ermöglichen soll.
Deshalb sollte bei wichtigen Seiten klar sein, welche Handlung am Ende gewünscht ist. Ein deutlich formulierter Button wie „Angebot anfragen“ kann dabei hilfreicher sein als ein allgemeines „Mehr erfahren“.
Dabei muss ein Call-to-Action nicht aufdringlich sein. Entscheidend ist, dass der Besucher erkennt, was er als Nächstes tun kann.
Vertrauen erleichtert Entscheidungen
Bevor Menschen Kontakt zu einem Unternehmen aufnehmen, möchten sie häufig wissen, mit wem sie es zu tun haben und ob das Angebot vertrauenswürdig ist.
Referenzen, echte Projektbilder, Kundenstimmen, Informationen zum Unternehmen oder ein gut erreichbarer Ansprechpartner können dabei helfen. Welche Inhalte sinnvoll sind, hängt vom jeweiligen Unternehmen und der Zielgruppe ab.
Ein Handwerksbetrieb kann beispielsweise abgeschlossene Projekte zeigen, während ein Beratungsunternehmen seine Arbeitsweise und Erfahrungen mit Kunden vorstellen kann.
Eine schnelle Webseite hilft
Auch die technische Qualität einer Webseite kann beeinflussen, ob Besucher bleiben oder abspringen. Lange Ladezeiten oder eine schlecht funktionierende mobile Darstellung können den Weg zur gewünschten Aktion unnötig erschweren.
Deshalb gehören Performance und mobile Nutzbarkeit ebenfalls zur Conversion-Optimierung. Bilder sollten beispielsweise für das Web optimiert sein und wichtige Inhalte schnell erreichbar bleiben.
Mehr zu den möglichen Ursachen langsamer Webseiten erklären wir im Artikel „Was kann eine Webseite langsam machen?“.
Inhalte müssen zur Zielgruppe passen
Besucher sollten möglichst schnell erkennen, ob ein Angebot zu ihrem Anliegen passt. Dafür müssen Inhalte verständlich formuliert sein und die Fragen der jeweiligen Zielgruppe beantworten.
Ein Unternehmen sollte deshalb nicht nur beschreiben, was es anbietet, sondern auch erklären, welchen konkreten Nutzen die Leistung für den Kunden hat.
Statt ausschließlich von „Conversion-Optimierung“ zu sprechen, kann beispielsweise die Formulierung „Mehr Anfragen über Ihre Webseite“ für viele Besucher verständlicher sein.
Ergebnisse messen und verbessern
Conversion-Optimierung sollte nicht nur auf Vermutungen beruhen. Je nach Webseite können verschiedene Kennzahlen zeigen, ob bestimmte Änderungen tatsächlich etwas verbessern.
Dazu können beispielsweise Anfragen, Terminbuchungen oder andere definierte Aktionen ausgewertet werden. Auch Analysen zum Nutzerverhalten können Hinweise darauf geben, an welcher Stelle Besucher die Webseite verlassen.
So lässt sich Schritt für Schritt herausfinden, welche Änderungen sinnvoll sind und wo weiterer Optimierungsbedarf besteht.
Nicht alles muss neu werden
Eine Webseite muss nicht immer komplett neu entwickelt werden, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Oft lohnt es sich zunächst, einzelne Bereiche genauer zu betrachten.
Ein klarerer Button, eine verständlichere Leistungsbeschreibung, bessere Kontaktmöglichkeiten oder aussagekräftige Referenzen können bereits einen Unterschied machen.
Entscheidend ist, die Änderungen nicht isoliert zu betrachten, sondern die gesamte Nutzerführung im Blick zu behalten.
TYPO3 bietet viele Möglichkeiten
Mit TYPO3 lassen sich viele Funktionen umsetzen, die für eine gute Nutzerführung und Conversion-Optimierung relevant sind. Dazu gehören beispielsweise flexible Formulare, individuelle Landingpages oder die Anbindung von Analyse- und Marketinglösungen.
Welche Funktionen sinnvoll sind, hängt dabei von den Anforderungen des jeweiligen Unternehmens ab. TYPO3 sollte nicht möglichst viele Funktionen enthalten, sondern genau die Lösungen bereitstellen, die für Besucher und Unternehmen einen konkreten Nutzen haben.
Conversion-Optimierung verbindet Inhalt und Technik
Eine erfolgreiche Unternehmenswebseite braucht mehr als ein ansprechendes Design. Inhalte, Nutzerführung, Kontaktmöglichkeiten, Vertrauen und technische Qualität müssen zusammenspielen.
Conversion-Optimierung hilft dabei, diese Bereiche gezielt zu betrachten und die Webseite stärker auf die gewünschten Ziele auszurichten.